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Salvia officinalis

Echter Salbei

Inhalt

Dieses besondere Mazerat vereint die kostbaren Extrakte handverlesener, frischer Blütenknospen von alten, knorrigen Salbeibüschen, die auf der Stadionsbrache der Stadt Zürich gedeihen. Ausserdem Glycerol, Wasser und  Alkohol 30%; 30ml.

Qualitäten

Warm 1-2, trocken 1-2

Traditionelle Anwendung

Trägt zu einem frischen Gefühl im Mund- und Rachenraum bei – Klärt die Schleimhäute des Verdauungs- und Respirationstraktes– Unterstützt die Frauengesundheit in den Wechseljahren - Trägt zu seelischer Harmonie bei – Unterstützt das gesunde Abwehrsystem – Initiert und unterhält klärende und reinigende Prozesse – Trägt zum freien Fluss der Lebenskraft bei.

CHF33.00

 Mengenrabatt

 Anzahl  Rabatt  Aktionspreis
 5 – 9  3.00  CHF 30.00
 ab 10  6.00  CHF 27.00
 ab 100  9.00  CHF 24.00

Aktionen nicht kumulierbar
bestehende Aktionen sind vom Mengenrabatt ausgeschlossen

Prinzipien

Mercurius

Sulfur

Merkur

Venus

Luft

Feuer

Geschichte

Salvia officinalis, der Echte Salbei, ist ein immergrüner Halbstrauch aus dem Mittelmeerraum. Mit seinen graugrünen, aromatisch duftenden Blättern und den zarten violetten Blüten gedeiht er besonders gut auf sonnigen, kalkreichen Böden. Seit der Antike begleitet er den Menschen – nicht nur als Kulturpflanze, sondern auch als Träger symbolischer Kraft. Der Name „Salbei“ leitet sich vom lateinischen salvare ab – retten oder heilen – und verweist auf die hohe Wertschätzung, die ihm bereits in römischer Zeit entgegengebracht wurde. Geerntet wurde er nur mit silbernen Werkzeugen und nach ritueller Reinigung – Zeichen seines heiligen Status. Auch im Volksglauben galt der Salbei als schützende und weise Pflanze. Ein Spruch aus dem mittelalterlichen Lehrgedicht Regimen Sanitatis Salernitanum bringt seine Bedeutung treffend auf den Punkt: „Cur moriatur homo cui Salvia crescit in horto?“ – „Warum sollte ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?“ Und der Volksmund sagt: „wer Salbei im Garten hat, braucht keinen Arzt“.

Tradition

In der Volksheilkunde nimmt der Echte Salbei (Salvia officinalis) seit Jahrhunderten einen festen Platz ein. Schon im Mittelalter war er in Klostergärten allgegenwärtig, wo er als universelle Heilpflanze galt. Genutzt werden vor allem die jungen, aromatischen Blätter – frisch oder getrocknet – deren Gehalt an ätherischen Ölen, Gerbstoffen und Bitterstoffen die Grundlage vieler traditioneller Anwendungen bildet. Salbeitee wurde innerlich vor allem bei Halsschmerzen, Heiserkeit, Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Äußerlich wurde Salbei als Spülung, Umschlag oder Bad verwendet, um Wunden zu reinigen und die Haut zu beruhigen. In der Frauenheilkunde hatte Salbei eine besondere Bedeutung: Er wurde zur Zyklusregulation, zur Stillreduktion oder zur Linderung von Wechseljahrbeschwerden verwendet. Seine ausgleichende Wirkung auf Körper und Geist machte ihn auch in der Übergangszeit zwischen den Lebensphasen beliebt. Der würzig-herbe Duft des Salbeis wurde zudem als klärend und stärkend empfunden. In Räucherungen diente er der Reinigung von Räumen und als Schutz vor Krankheit und negativen Einflüssen – eine Praxis, die in einigen Regionen bis heute gepflegt wird. Seine vielseitige Wirkung hat ihm einen festen Platz in der mitteleuropäischen Hausapotheke, der Klostermedizin und der heutigen Naturheilkunde gesichert.

Herstellung

Am Samstag, 17. Mai 2025, zwischen 10.30 und 11.30 Uhr – wurden die Blütenknospen für dieses Mazerat achtsam von Hand von Eva Backes geerntet. Die knorrigen Salbeisträucher wachsen auf einem sonnengefluteten Steinkreis, wo Wärme und Trockenheit vorherrschen – inmitten Zürichs, auf der Stadionbrache Hardturm (www.stadionbrache.ch): ein einzigartiges Gartenprojekt, in dem Menschen und Pflanzen gemeinsam das Leben feiern. Direkt nach der Ernte wurden die Knospen drei Wochen lang in einer Mischung aus Alkohol, Glycerol und Wasser ausgezogen. Zum Erntezeitpunkt stand der Mond im Schützen – einem Luftzeichen, das dem Planeten Jupiter zugeordnet ist und die luftigen Qualitäten der Blütenknospen unterstützt. Zugleich liess die Energie des Samstags – dem Tag des Saturns – diese Kräfte stärker ins Irdische senken.

Symbolik

Reinheit, Reinigung, Schutz, Weisheit, Klarheit, Balance, Rettung, Heilung, Quintessenz.

Anwendung

Kurzzeitig: Stündlich in den Mund sprayen
Langzeitig: 2 – 3 mal täglich in den Mund sprayen
Der alkoholisch-wässrige-Glycerol-Auszug in den Verdünnungsstufen D1 und D2 kann problemlos mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln kombiniert werden.

Sammler/in

Eva Backes

Erntebericht

Am Samstagmorgen begab ich mich zur Kräuterspirale auf der Zürcher Stadionsbrache – ein langjähriges Gemeinschaftsprojekt, das ich vor vielen Jahren mit Freund*innen mitbegründet habe. Es ist einer meiner liebsten Orte in der Stadt: ein ruhiger, lebendiger Naturraum mitten in der urbanen Umgebung – ein idealer Ort, um zur Ruhe zu kommen und lieben Menschen zu begegnen. Die Spirale aus Trockenmauerwerk wurde damals gemeinschaftlich errichtet und vielfältig bepflanzt. Über die Jahre hat sich Salvia officinalis an diesem Standort besonders gut etabliert – so gut, dass er inzwischen die meisten anderen Kräuter verdrängt und weite Teile der Spirale für sich eingenommen hat. Dennoch ist er eine Pflanzengemeinschaft mit dem Beinwell (Symphytum officinale) eingegangen. Am 17. Mai um 10:30 Uhr standen die Salbeiblütenknospen im idealen Entwicklungsstadium: prall, frisch und kurz vor dem Aufspringen – ein optimaler Zeitpunkt für die Ernte. Die Knospen habe ich sorgfältig von Hand geerntet und unmittelbar vor Ort auf der langsam erwachenden Stadionsbrache weiterverarbeitet.