Gewöhnliche Esche

Fraxinus excelsior

Inhalt
Frische Knospen der Gewöhnlichen Esche, Glycerol, Wasser, Alkohol 30 %
Qualitäten
Warm 2, feucht 1

Traditionelle Anwendung

Kann den gesunden Stoffwechsel begleiten, kann die Beweglichkeit und Elastizität unterstützen, kann dem Wohlgefühl der Bänder, Sehnen und Gelenke dienen, kann übermässige Hitze kühlen, kann vitalisieren, schenkt Zuversicht und Mut.

35.00

 Mengenrabatt

 Anzahl  Rabatt  Aktionspreis
 5 – 9  10%  €31.50
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Prinzipien

Mercurius

Sulfur

Merkur

Sonne

Luft

Feuer

Geschichte

Die schnellwachsende Esche gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Sie kann bis zu 40 Meter hoch werden und bildet eine breite, runde Krone. Charakteristisch sind ihre gefiederten Blätter, die großen, schwarz-glänzenden Knospen und die graue Rinde, die im Alter tiefrissig wird. In der nordischen Mythologie nimmt die Esche einen zentralen Platz ein. Der Weltenbaum Yggdrasil, der die neun Welten der nordischen Kosmologie verbindet, wird oft als Esche beschrieben. Dieser Baum repräsentiert das Universum und die Verbindung zwischen Himmel, Erde und Unterwelt. Auch in der keltischen Mythologie wurde die Esche verehrt. Sie galt als heiliger Baum, der die Verbindung zwischen den Göttern und den Menschen symbolisierte. In keltischen Kulturen wurde angenommen, dass die Esche magische Kräfte besitzt und Schutz bietet.

Tradition

In vielen europäischen Kulturen galt die Esche als ein Baum, der Schutz vor bösen Geistern und negativen Einflüssen bot. Es war üblich, Eschenzweige über Türen oder Fenster zu hängen, um das Haus und seine Bewohner vor Unheil zu bewahren. Auch das Pflanzen einer Esche in der Nähe des Hauses sollte Schutz und Segen bringen. Es gab den Glauben, dass das bloße Berühren oder Umarmen eines Eschenbaums oder das Tragen eines aus Eschenholz gefertigtes Amulett Krankheiten heilen könne. Dies besonders bei Rheuma und Gicht. In der Volksheilkunde wurde die Esche für eine Vielzahl von weiteren Beschwerden verwendet. Blätter, Rinde und Samen wurden als harntreibendes, säureausleitendes Mittel meist in Form eines wässrigen Auszugs oder in Wein ausgezogen eingenommen. Die Rinde wurde speziell zur Fiebersenkung, die Samen als allgemeines Tonikum verwendet.

Herstellung

Die Knospen für dieses Mazerat wurden sorgfältig von Christina Thum am Montag 29. 4. 2024 um 9 Uhr im Kanton Appenzell Innerrhoden von einer von 3 Eschen, die auf dem Weg von St. Gallen nach Speicher am Wegesrand und von 3 Eschen die am Waldesrand von Speicherschwendi stehen, gesammelt. Zum Erntezeitpunkt stand der Mond im Schützen, ein Feuerzeichen. Die vorherrschende Feuerqualität des Tages akzentuiert die dynamischen Kräfte der Knospen, stärkt deren Durchsetzungskraft im Stoffwechsel, fördert die Fliesskräfte der Säfte und optimiert die Kochungs- und Krisenfunktionen.

Symbolik

Licht, Überwindung der Dunkelheit, Stärke, Elastizität, Lebenskraft, Speer, Jugendlichkeit, Eheliche Freuden.

Anwendung

Kurzzeitig: Stündlich in den Mund sprayen
Langzeitig: 2 – 3 mal täglich in den Mund sprayen
Der alkoholisch-wässrige-Glycerol-Auszug in den Verdünnungsstufen D1 und D2 kann problemlos mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln kombiniert werden.

Sammler/in

Christina Thum

Erntebericht

Nach einem zweiwöchigen Schnee- und Kälteeinbruch sind wieder die ersten warmen Tage eingetroffen. Die Knospen der Eschen haben deutlich an Umfang zugenommen und stehen kurz vor dem Aufspringen. Beim Sammeln genieße ich den wunderschönen Ausblick auf den Bodensee und die Allgäuer Berge. Dabei kommen mir Geschichten über den See des Bodans (= Wodan) in den Sinn, die von dieser Region überliefert wurden. Wodan, der Himmelsgott der Alemannen, wurde von den Römern mit ihrem Gott Merkur gleichgesetzt. Passend zu dem Merkurbaum Esche.