Biotop Salicion Albae

Biotop Weichholzauenwald

Inhalt

Dieses einzigartige Mazerat enthält Extrakte aus frischen, handgesammelten Knospen der Silberweide, Bergulme und Schwarzpappel, welche in einem Weichholz-Auenwald an der Thur in der Gemeinde Gütighausen im Kanton Zürich (CH) stehen. Ausserdem Glycerol, Wasser und  Alkohol 30%; 30ml.

Qualitäten

Warm 1, feucht 1

Traditionelle Anwendung

Trägt zu einer reinen Haut bei – Kann hitzige Zustände und Situationen beruhigen – Unterstützt die Anpassungsfähigkeit – Trägt zu einer gesunden Resilienz bei - Kräftigt allgemein – Unterstützt das gesunde Abwehrsystem - Fördert den harmonischen Säftefluss der Extremitäten – Kann das aufgewühlte Gemüt glätten – Begleitet krisenbehaftete Entwicklungsprozesse - Idealer Begleiter für Menschen die stark veränderlichen Lebenssituationen / Anforderungen ausgesetzt sind.

CHF33.00

 Mengenrabatt

 Anzahl  Rabatt  Aktionspreis
 5 – 9  3.00  CHF 30.00
 ab 10  6.00  CHF 27.00
 ab 100  9.00  CHF 24.00

Aktionen nicht kumulierbar
bestehende Aktionen sind vom Mengenrabatt ausgeschlossen

Prinzipien

Mercurius

Merkur

Luft

Geschichte

Der Weichholz-Auenwald (Salicion albae) ist ein dynamischer Lebensraum entlang von Flüssen im Tiefland und Hügelland. Er wird geprägt von schnellwüchsigen, hochwasserangepassten Gehölzen wie der Silber-Weide (Salix alba) und der seltenen Schwarz-Pappel (Populus nigra), die besonders in kiesreichen Auen vorkommt. Als typische Pioniergesellschaft stellt das Salicion albae ein frühes Stadium naturnaher Auenwälder dar. Die ständige Umgestaltung durch Hochwasser, Erosion und Neulandbildung schafft eine hohe strukturelle Vielfalt. Während Weiden und Pappeln die jungen Auen dominieren, treten im Übergang zur seltener überfluteten Hartholzaue zunehmend Arten wie Bergulme (Ulmus glabra), Flatter-Ulme (Ulmus laevis) und Stieleiche (Quercus robur) auf. Diese vielfältigen Standortbedingungen fördern eine reiche Biodiversität und bieten spezialisierten Tier- und Pflanzenarten – etwa Eisvögeln, Amphibien und seltenen Insekten – wertvollen Lebensraum.

Tradition

Der Weichholz-Auenwald bildet das erste, hochdynamische Stadium in der natürlichen Entwicklung von Flussauen. Neue Standorte entstehen laufend durch Erosion, Sedimentation und Überschwemmung. In diesem Biotop dominieren nicht Konkurrenz, sondern Anpassungsfähigkeit und Pionierkraft. Es entspricht dem Initialwald in der Sukzession – einer frühen Phase, geprägt von raschwüchsigen, lichtliebenden und hochwasserverträglichen Arten wie der Silber-Weide und der Schwarz-Pappel. Diese Gehölze bilden die Grundlage für die weitere Waldentwicklung – vergleichbar mit der Kindheit eines Ökosystems. Ökologisch bündelt das Salicion albae die regenerativen Kräfte der Auenlandschaft und stärkt so die Vitalität und Resilienz ganzer Flusssysteme, wovon auch der Mensch profitiert.

Herstellung

Die für dieses Mazerat verwendeten Knospen wurden gestaffelt in einem Weichholz-Auenwald an der Thur in der Gemeinde Gütighausen im Kanton Zürich gesammelt und schonend in einer Mischung aus Alkohol, Glycerol und Wasser ausgezogen. Die Silberweidenknospen wurden am Montag 31.3. um 9.15h als der Mond im Feuerzeichen Widder mit dem Planetenregent Mars, die Bergulmenknospen am Mittwoch 2.4.25 um 11.50h als der Mond im Erdzeichen Stier mit dem Planetenregent Venus stand und die Schwarzpappelknospen am Sonntag 13.4.25 um 10.45h als der Mond im Erdzeichen Jungfrau mit dem Planetenregent Merkur stand. Die unterschiedlichen Tages-Qualitäten widerspiegeln die dynamische Veränderlichkeit des Weichholz-Auenwalds und unterstreichen die ohnehin in diesem Biotop vorhandenen Anpassungskräfte.

Symbolik

Erneuerung, Anpassung, Pioniergeist, Dynamik, Vitalität, Widerstandskraft.

Anwendung

Kurzzeitig: Stündlich in den Mund sprayen
Langzeitig: 2 – 3 mal täglich in den Mund sprayen
Der alkoholisch-wässrige-Glycerol-Auszug in den Verdünnungsstufen D1 und D2 kann problemlos mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln kombiniert werden.

Sammler/in

Maria Urban

Erntebericht

Silberweide (Salix alba) Der Himmel war bedeckt bei leichter Bise. Übers Wochenende gab es einen starken Wachstumsschub der Knospen trotz Kälte und Regen, der ihre Ausstrahlung von Unverwüstlichkeit, Großzügigkeit, Optimismus, Gleichmut, Fröhlichkeit sichtbar machte. Die Weide war strapaziert worden durch wiederkehrende Hochwasser, zuletzt Anfang Juni 2024. Dennoch trieb sie intensiv aus. Sie ist Teil einer ganzen Kette von Weiden, die das fragile, sandige Ufer zusammenhalten und nach jedem Hochwasser weiter durchwurzeln. Unter abgeknickten Ästen sammelt sich angeschwemmtes organisches Material, das später wieder als Nahrung dient. Unter abgebrochenen Stämmchen haben sich Höhlen für allerlei Tiere gebildet. Bergulme (Ulmus glabra) Es ist ein sonniger, frischer Morgen mit starkem Biswind. Die Zweige der alten Ulme schwanken heftig im Wind. Sie strahlt Weichheit, Flexibilität, Fröhlichkeit und Mütterlichkeit aus. Erst nehme ich von ihr, was ich mit Hilfe einer Trittleiter an den tiefsten Ästen erreichen kann. Dann ernte ich noch von ihren Kindern im Umkreis, die auch ihre langen, schlanken Stämme bereits mehrere Meter hoch aus dem Gebüschstreifen am Thurufer in den Himmel recken. Schwarzpappel (Populus nigra) Nach vielen Wochen Trockenheit regnete es erstmals wieder. Nur leicht zwar, aber ausreichend, um die Luft etwas zu erfrischen und alles zu befeuchten. Ein frischer Wind wirbelt eine Wolke von weißen Schwarzdorn-Blütenblättern über den Weg zu einer prächtigen, hochgewachsenen, kraftvollen Schwarzpappel am Thurufer. Als es aufhört zu nieseln, beginne ich die klebrige Ernte, das Harz der Knospen färbt schnell meine Finger gelb und sein intensiver Duft begleitet mich über den ganzen Tag.