Mixtura Ficus-Tilia

Mixtura Feigenbaum-Linde

Inhalt

Dieses einzigartige Mazerat vereint die wertvollen Extrakte handverlesener, frischer Knospen eines jungen Feigenbaums und einer jungen Sommerlinde aus einem naturnahen Garten in Schöftland im Kanton Aargau (CH). Ausserdem Glycerol, Wasser und  Alkohol 30%; 30ml.

Qualitäten

Warm 1-2, feucht 2

Traditionelle Anwendung

Trägt zu einer harmonischen Beziehung zu sich und anderen bei – Fördert das innere Gleichgewicht – Besänftigt seelische Turbulenzen – Fördert körperlich-geistig-seelische Entspanntheit – fördert schöne Träume – bringt Stauungen der Lebenskraft wieder in Fluss - idealer Begleiter in Lebenskrisen und aufreibenden Situationen

CHF33.00

 Mengenrabatt

 Anzahl  Rabatt  Aktionspreis
 5 – 9  3.00  CHF 30.00
 ab 10  6.00  CHF 27.00
 ab 100  9.00  CHF 24.00

Aktionen nicht kumulierbar
bestehende Aktionen sind vom Mengenrabatt ausgeschlossen

Prinzipien

Mercurius

Sulfur

Mond

Merkur

Wasser

Luft

Geschichte

Feigenbaum und Sommerlinde – zwei Pflanzen, die auf den ersten Blick aus ganz verschiedenen Welten stammen, und doch teilen sie mehr, als man zunächst vermutet. Während der Feigenbaum mit seiner Herkunft aus dem Mittelmeerraum für Wärme, Sonne und üppige Früchte steht, verkörpert die Sommerlinde mit ihren herzförmigen Blättern und dem süßen Blütenduft den mitteleuropäischen Sommer. Was sie verbindet, ist ihre enge kulturelle Beziehung zum Menschen, ihre Bedeutung für die Volksheilkunde – und ihre besondere Rolle als Orte der Begegnung. Der Feigenbaum beeindruckt mit seinen breit gelappten Blättern, seinem knorrigen Wuchs und den süßen Früchten, die seit der Antike als Zeichen von Überfluss und Wohlstand galten. Die Sommerlinde hingegen ist mit ihrer großen, rund gewölbten Krone ein Sinnbild für Ruhe und Zusammenhalt. In vielen Dörfern war sie Zentrum des sozialen Lebens – als Tanz-, Rats- oder Gerichtsbaum, unter dem man sich traf, beratschlagte und feierte. Beide Pflanzen spenden wohltuenden Schatten und schaffen mit ihrer ausladenden Form Räume zum Innehalten. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tiere – ob Vögel, Bienen oder Kleinsäuger – und tragen so zur Biodiversität bei. Während die Feige mit ihren süssen, nährstoffreichen Früchten Nahrung bietet, lockt die Sommerlinde mit ihrem süssen Blütenduft ganze Schwärme von Insekten an.

Tradition

Sowohl der Feigenbaum als auch die Sommerlinde blicken auf eine lange Geschichte in der europäischen Volksheilkunde zurück. Ihre Anwendung ist tief in der Klostertradition und im bäuerlichen Wissen verwurzelt – beide galten nicht nur als bedeutende Kulturpflanzen, sondern auch als Heilmittel, die Körper und Seele gleichermassen ansprechen. Eine zentrale Gemeinsamkeit ist ihre besänftigende und ausgleichende Wirkung. Feigenblätter wurden traditionell bei innerer Unruhe, Anspannung und stressbedingten Beschwerden verwendet. Auch die süssen Feigenfrüchte gelten nicht nur als mild abführend, sondern als stärkend für das Gemüt – sanft nährend und beruhigend zugleich. Der Feigenbaum selbst, mit seinem ausladenden, schattenspendenden Wuchs, wurde vielerorts als „Baum der Weisheit und Gelassenheit“ verehrt. Die Sommerlinde entfaltet eine ähnliche Wirkung über ihre duftenden Blüten. Als Blütentee wurde sie seit jeher bei Nervosität, Schlafproblemen oder in seelischen Krisenzeiten eingesetzt. Ihr milder Duft und die warme Farbe ihrer Aufgüsse vermitteln Geborgenheit und innere Ruhe. Besonders in Momenten des Übergangs – sei es Krankheit, Trauer oder Überforderung – galt die Linde als tröstende Begleiterin. Trotz ihrer botanischen Unterschiede verbindet Feigenbaum und Sommerlinde ein gemeinsamer Kern: Sie stärken das seelische Gleichgewicht, wirken beruhigend auf das Nervensystem und schenken Halt in belastenden Lebensphasen. Bis heute sind sie Teil naturheilkundlicher Anwendungen, spiritueller Rituale und traditioneller Hausmittel, die helfen, wieder in die eigene Mitte zu finden.

Herstellung

Am Freitag, dem 4. April 2025 um 14 Uhr, wurden die frischen Knospen einer jungen Sommerlinde, und am Ostermontag, dem 21. April 2025 um 11 Uhr, die frischen Knospen eines jungen Feigenbaumes sorgfältig von Hand durch Roger Jenni gesammelt und nacheinander zusammen im selben Glas schonend ausgezogen. Zum Zeitpunkt der Ernte der Sommerlindenknospen stand der Mond im Zeichen Zwilling – einem Luftzeichen, das dem Merkur zugeordnet ist. Bei der Ernte der Feigenknospen befand sich der Mond im Stier, einem Erdzeichen unter dem Einfluss der Venus. Der gewählte Freitag fördert die in den Sommerlindenknospen ohnehin vorhandene Venusqualität, während der Montag die mondenhafte Qualität der Feigenknospen zusätzlich unterstützt.

Symbolik

Geborgenheit, Frieden, innere Ruhe, Gelassenheit, Trost, Gemeinschaft, Fürsorge, Lebensfreude, Sommerfülle, Erneuerung.

Anwendung

Kurzzeitig: Stündlich in den Mund sprayen
Langzeitig: 2 – 3 mal täglich in den Mund sprayen
Der alkoholisch-wässrige-Glycerol-Auszug in den Verdünnungsstufen D1 und D2 kann problemlos mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln kombiniert werden.

Sammler/in

Roger Jenni

Erntebericht

Dieser schöne Frühlingsfreitag lud mich förmlich ein die Knospen der jungen Sommerlinde vor meiner Praxis für die Mixtura Ficus-Tilia zu ernten. Der junge Baum ist nun ca. 16 Jahre alt und wurde von uns an diesem für ihn ausgewählten Platz gepflanzt um freistehend zu einem mächtigen Baum heranwachsen zu können. Er steht direkt vor meiner Praxis und erfreut mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich ihn betrachte. Zwei Wochen später konnte ich am Ostermontag, als die Wolken sich am Himmel lichteten und die Sonne zum Vorschein kam, die Feigenbaumblattknospen ernten. Der süssliche Duft der Knospen erweckten in mir die Vorfreude auf die Feigenfrüchte, welche der Baum uns jeden Sommer schenkt.