Cedrus libani

Libanon Zeder

Inhalt

Dieses einzigartige Mazerat enthält Extrakte aus den frischen, handgeernteten Knospen dreier eindrucksvoller, rund 150 Jahre alter Libanonzedern, die in einem weitläufigen Park am Zürcher Seeufer (CH) stehen. Ausserdem Glycerol, Wasser und Alkohol 30%; 30ml.

Qualitäten

Warm 1, neutral-feucht 1

Traditionelle Anwendung

Trägt zu einer gesunden, belastbaren Haut bei – Unterstützt das Wohlbefinden der Schleimhäute – Öffnet den Geist für spirituelle Anliegen – Fördert den freien Atem – Trägt zu seelischer Harmonie bei – Fördert die Bildung und Verteilung der Lebenskraft – Zentriert den Geist.

CHF33.00

 Mengenrabatt

 Anzahl  Rabatt  Aktionspreis
 5 – 9  3.00  CHF 30.00
 ab 10  6.00  CHF 27.00
 ab 100  9.00  CHF 24.00

Aktionen nicht kumulierbar
bestehende Aktionen sind vom Mengenrabatt ausgeschlossen

Prinzipien

Sulfur

Sal

Sonne

Saturn

Feuer

Erde

Geschichte

Die Libanon-Zeder (Cedrus libani) ist ein immergrüner Nadelbaum aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Ursprünglich stammt sie aus den Gebirgsregionen des Libanon, Syriens und der Südosttürkei, wo sie in Höhenlagen zwischen 1'000 und 2'000 Metern wächst und sowohl Kälte als auch Trockenheit trotzt. Typisch für die Libanon-Zeder ist ihr majestätischer Wuchs: Junge Bäume wachsen zunächst kegelförmig, ältere Exemplare bilden eine breite Krone mit waagrechten Ästen. Die kurzen, steifen Nadeln sind blaugrün bis gräulich, die aufrecht stehenden Zapfen reifen über mehrere Jahre. Die Bäume können über 1000 Jahre alt werden. In ihrer Heimat spielt die Zeder seit Jahrtausenden eine bedeutende kulturelle Rolle. Ihr Holz wurde im Alten Ägypten geschätzt, im Alten Testament gilt sie als Symbol für Stärke. Bis heute ziert sie die Flagge des Libanon als Zeichen für Beständigkeit und Würde. Nach Europa gelangte die Libanon-Zeder im 17. Jahrhundert, zunächst in botanische Gärten Großbritanniens und Frankreichs. Wegen ihrer eindrucksvollen Erscheinung wurde sie bald in herrschaftlichen Parks und Schlossgärten gepflanzt. Sie gedeiht auch in Mitteleuropa gut, vor allem auf durchlässigen, kalkhaltigen Böden. Heute sind Libanonzedern prägende Elemente historischer Parkanlagen. Ihr langsames Wachstum und ihre imposante Form machen sie zu einem Sinnbild für Ruhe und Langlebigkeit.

Tradition

Die Libanon-Zeder war bereits in frühen Hochkulturen des östlichen Mittelmeerraums ein hochgeschätzter Baum. Ihr widerstandsfähiges, wohlriechendes und dauerhaftes Holz wurde von Phöniziern, Ägyptern und Römern vielseitig genutzt – insbesondere für den Bau von Tempeln, Palästen und Schiffen. Aufgrund ihrer hervorragenden Haltbarkeit und Resistenz gegen Insektenbefall galt sie als besonders geeignet für bedeutende, dauerhaft angelegte Bauwerke. In vielen antiken Kulturen wurde die Zeder zudem als heiliger Baum betrachtet. Ihre Größe, Langlebigkeit und die Qualität ihres Holzes machten sie zu einem bevorzugten Baum für den Bau von Kultstätten und religiösen Objekten. Im Alten Orient – etwa bei den Sumerern und Babyloniern – war Zedernholz zentral für rituelle Architektur. Auch der Tempel Salomos in Jerusalem soll laut Überlieferung mit Holz der Libanon-Zeder erbaut worden sein. In der altägyptischen Kultur wurde das Harz der Zeder für Einbalsamierungen und zur Herstellung von Salben und Ölen verwendet. Seine konservierenden und antimikrobiellen Eigenschaften machten es zu einem unverzichtbaren Bestandteil ritueller und medizinischer Anwendungen. Auch im römischen Reich war Zedernharz als Konservierungsmittel und für die Desinfektion geschätzt. In der traditionellen Heilkunde des Nahen Ostens fanden Harz und ätherisches Öl der Libanon-Zeder Anwendung bei Atemwegsbeschwerden, Hauterkrankungen und zur Wundheilung. Die Wirkung beruht auf Inhaltsstoffen wie Terpenen und Flavonoiden mit schleimlösenden, entzündungshemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften.

Herstellung

Die für dieses Mazerat verwendeten Knospen beherbergt, wurden sorgfältig am Donnerstag, 10.April 2025 um 10h von drei eindrucksvollen, rund hundertfünfzigjährigen Libanonzedern, die in einem weitläufigen Park am Zürcher Seeufer (CH) stehen, von Maria Urban und Elisabeth Weber gesammelt. Anschliessend wurden die Knospen für 3 Wochen schonend in einer Mischung aus Alkohol, Glycerol und Wasser ausgezogen. Zum Zeitpunkt der Ernte stand der Mond im Zeichen der Jungfrau – einem Erdzeichen unter dem Einfluss des Merkur. Die Energie des Jupitertags (Donnerstag), kombiniert mit der kosmischen Merkur-Kraft, verstärkte die in den Knospen präsente Sonnenenergie und lockerten die ebenfalls vorhandene Saturnkraft auf.

Symbolik

Stärke, Standhaftigkeit sowohl körperlich als auch geistig, Würde, Erhabenheit, Unvergänglichkeit, Schutz, Reinigung, Spiritualität.

Anwendung

Kurzzeitig: Stündlich in den Mund sprayen
Langzeitig: 2 – 3 mal täglich in den Mund sprayen
Der alkoholisch-wässrige-Glycerol-Auszug in den Verdünnungsstufen D1 und D2 kann problemlos mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln kombiniert werden.

Sammler/in

Maria Urban, Elisabeth Weber

Erntebericht

Wir laufen an einem strahlend blauen Morgen am Zürichsee entlang zu drei mächtigen, ca. 150jährigen, nur wenige Meter vom Wasser entfernte Libanonzedern. Uns erwartet eine intensive Aufgabe: obwohl die Bäume gross und ihre Nadeln spitz und kräftig sind, sind ihre Knospen klein und ganz zart und bedürfen großer Sorgfalt und Ausdauer bei der Ernte. Neugierige Passanten bleiben stehen und lassen sich über die Gemmotherapie informieren. Und am Ende interessiert sich noch eine Stockente für unser Werk nahe der Wasserlinie.