Biotop Dicrano Pinion

Pinus sylvestris, Calluna vulgaris, Vaccinium myrtillus

Inhalt
Dieses einzigartige Mazerat enthält Extrakte aus den frischen Knospen von Pinus sylvestris, Calluna vulgaris, Vaccinium myrtillus die in einem Waldgebiet oberhalb von Teufen im Kanton Zürich (CH) geerntet wurden. Ausserdem Glycerol, Wasser und Alkohol 30%
Qualitäten
Warm 2, trocken 1-2

Traditionelle Anwendung

Kann zum Wohlbefinden im reifen Alter beitragen - kann zu einem ausgeglichenen Säfteklima beitragen - kann die gesunde Ausscheidung über die Haut, Nieren, Milz und Leber begleiten - Unterstützt die Vitalität – kann Knochen, Bänder, Knorpel und das Bindegewebe erfrischen.

35.00

 Mengenrabatt

 Anzahl  Rabatt  Aktionspreis
 5 – 9  10%  €31.50
 ab 10  20%  €28.00

Aktionen nicht kumulierbar
bestehende Aktionen sind vom Mengenrabatt ausgeschlossen

Prinzipien

Sulfur

Sal

Sonne

Saturn

Feuer

Erde

Geschichte

Der Besenheide-Föhrenwald von dem die Knospen für dieses Mazerat stammen wächst auf stark sauren, nährstoffarmen Boden. Die Waldföhre, dominierender Baum dieses Ökosystems, teilt sich den Raum mit zwergwüchsigen Sträuchern wie dem Heidelbeerstrauch und der Besenheide, beide Mitglieder der Familie der Heidekrautgewächse. Das Fehlen einer ausgeprägten Krautschicht verleiht der Landschaft einen melancholischen Charakter. Dieser wird jedoch durch das starke Licht, das von der rötlich-braunen Spiegelrinde der Föhren bernsteinfarben reflektiert wird aufgehellt. Im Spätsommer und Herbst setzen die nektarreichen, leuchtendroten Blüten der Besenheide, die von den dunkelblauen aus dem dichten Grün der Heidelbeersträucher hervorschimmernden Beeren kontrastiert werden, zusätzliche farbliche Akzente. Man ist überrascht wie diese Pflanzengesellschaft auf solch kargem, melancholischen Boden üppigen Nektar- und Beerenreichtum sowie ölige Samen bereiten kann. Auf dem zusätzlich flachgründigen Boden müssen Waldföhre und beide Sträucher eine starke Verwurzelung bilden, die sowohl tief wie auch breit ausgelegt ist, damit sie Stürme überstehen und das wenige an Humus zusammenhalten können.

Tradition

Diese drei Pflanzenarten werden vom Menschen seit jeher vielfältig genutzt und spielen in der Volksheilkunde eine wichtige Rolle. Der Signatur des Standortes auf dem sie vorkommen folgend, werden sie vor allem beim Vorherrschen kalt-trockener Zustände eingesetzt. Als Pionierpflanzen tragen sie wesentlich zur Verbesserung des Milieus in ihrem Lebensraum bei. Sie bereichern den Boden mit Mineralien und Humus, wodurch sie optimale Bedingungen für nachfolgende Pflanzengenerationen schaffen.

Herstellung

Die für dieses Mazerat verwendeten Waldföhren-, Besenheide- und Heidelbeerstrauchknospen wurden am Sonntag 3. März um 11.30 h als der Mond im Skorpion, ein Wasserzeichen stand sorgsam von Elisabeth Weber und Maria Urban oberhalb von Teufen am Gebirgszug Irchel, in einem markanten Waldgebiet im Norden des Kanton Zürich geerntet. Sie wurden zusammen für 3 Wochen schonend in einer Mischung aus Alkohol, Glycerol und Wasser ausgezogen. Der Wasseraspekt der Tagesqualität erhöht die nährenden Aspekte der Knospen.

Symbolik

Die stark dem Lichte zugewandte und harzbildende Waldföhre, steht für die vitalisierende Sonne, der breite, Teppiche bildende Heidelbeerstrauch für den nährenden Jupiter und der glockenförmige, leicht rosafarben blühende Preiselbeerstrauch für die harmonisierende Venus. Der karge Boden auf dem sie wachsen symbolisiert den melancholischen Saturn. Aus dem Zusammenwirken der Sonnen-, Jupiter- und Venuskräfte wird gleichsam der Weg aus dem trocken-melancholischen hin zu feucht-warmem Sanguis geebnet.

Anwendung

Kurzzeitig: Stündlich in den Mund sprayen
Langzeitig: 2 – 3 mal täglich in den Mund sprayen
Der alkoholisch-wässrige-Glycerol-Auszug in den Verdünnungsstufen D1 und D2 kann problemlos mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln kombiniert werden.

Sammler/in

Maria Urban, Elisabeth Weber

Erntebericht

Vom Parkplatz oberhalb des Dorfes Teufen stiegen wir an der Südseite in ein Gebiet auf, in dem nur wenig und im Jahresverlauf oftmals sehr trockene Erde die Nagelfluh-Felsen bedeckt. Die Hänge sind zum Teil sehr steil und beherbergen einzelne natürlichen Höhlen. Der Himmel war mit dichtem Hochnebel überzogen, hinter dem man die Sonne kaum erahnen konnte. Aber die Vögel waren überzeugt, dass wirklich schon Frühling ist, und ein Specht klopfte und arbeitete ausdauernd in unserer Nähe. Einzelne Insekten tauchten auf und nach etwa einer Stunde breitete sich eine subtile Wärme aus. Es wurde zusehends heller und wärmer bis schliesslich die Sonnen strahlend durch den Nebel brach. Die jungen Triebe des Heidekrauts und Knospen der Heidelbeeren waren ganz weich und sehr unregelmässig verteilt. Einzelne Pflanzen an günstigen, von der Sonne verwöhnten Stellen strotzten vor Vitalität und Wachstum. Andere an Wind exponierten Stellen waren noch kahl. Dazwischen macht sich die Nachkommenschaft einiger alter, hoher Kiefern in allen Altersstufen breit. Die Ernte war ein wahres Duft-Erlebnis mit den dezent herben Noten von Heidekraut und Heidelbeere, die dann ihren Meister in den intensiv würzigen Kiefer-Knospen fanden.